Erklärbär #02 ● Call of Duty (1)

Ein Ballerspiel über den Zweiten Weltkrieg. Der Singelplayer besteht nur aus stupiden Abfolgen eines mehr oder weniger hübsch ausgestatteten Tunnels, bei dem meistens schon ein Kieselstein reicht, um das Weiterlaufen in eine bestimmte Richtung zu verhindern. Der superspannende Tunnel wird hier und da mit einigen wehrlosen NPCs geschmückt, die es dann zu erschießen gilt. Um etwas Spannung in das alltägliche Tunnelleben zu bringen, werden immer wieder Cutscenes abgespielt, die den längst schlafenden Gamer wieder wecken sollen.

Es gibt in Call of Duty die Amerikaner, Russen, Deutschen und Engländer. Die Franzosen erscheinen glücklicherweise nicht in diesem Spiel (obwohl man sich die meiste Zeit in Frankreich aufhält), genauso wie Kanadier, Zigeuner und Türken.

Engländer
Tja, die Tommys sind die wohl dümmlichsten und am wenigsten gebrauchten Charaktere, sie taugen quasi zu gar nichts. Fangen wir mal bei ihren Waffen an, diese sind so dermaßen unpraktisch und nervtötend, dass man sie am liebsten gegen eine gute alte MP40 eintauschen möchte, denn bei der Bren steht einem das Magazin direkt im Gesicht und verdeckt das Ziel, den bösen Kraut. Die Thompson taugt auch nichts, die 20 Kugeln sind viel zu wenig und so schwach, dass der Kraut sie mit den Zähnen fangen kann.

Deutsche
Wie in jedem guten Ego-Shooter darf natürlich kein Deutscher fehlen. Die Deutschen haben in diesem Spiel die Hauptrolle überhaupt, sie wollen alles töten. Leider sind sie im Singleplayermodus nicht spielbar, nur Iwans, Tommys und sonstige „gaijin“. Jedoch sind sie im Multiplayermodus auswählbar.

Amerikaner
Die Amis haben die zweitwichtigste Rolle in Call of Duty, man muss sie quasi immer spielen und im Multiplayer sind sie auch die beliebtesten Charaktere, obwohl sie waffenmäßig, taktisch und wegen ihrer Kleidung klar im Nachtteil sind. Daher ist es auch nur zu verständlich, dass man in der Rolle eines Amerikaners quasi immer und überall stirbt. So sind die Multiplayerkarten fast immer voller toter Amerikaner.

Russen
Die Russen sind ein komisches Gefolge, erst kommen sie mit ihrer Hypergatling (bei aktiven Gamern auch als PPSh bekannt) an, mit der man vielleicht einen von 50 Schüssen ins Ziel befördert, und dann kommt die hochpräzise Mosin-Nagant, die alles natzt, ob im Nah- oder Fernkampf. Eigentlich hat man als Russe kaum eine Chance, gegen die Deutschen zu gewinnen, außer man wartet taktisch hinter einer Ecke und sprayt dann so doll, dass der Deutsche dermaßen verwirrt ist, dass er freiwillig vor den Lauf springt. Beste Lösung auch hier: So schnell wie möglich deutsche Waffen besorgen.

…im nächsten Teil geht es dann um den Multiplayer.

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