Das Unwort des Jahres: Coronavirus aka SARS-CoV-2

Es ist 2020 und die Welt steht still. 
Wir sehen uns mit einer Jahrhundertseuche konfrontiert 
und müssen unser soziales Leben in einer noch nie zuvor dagewesenen Weise einschränken. 
Doch ist es wirklich wie es scheint oder bestimmt die Panik unser Handeln?

Was ist das Coronavirus?
Das neuartige Coronavirus ähnelt dem SARS-Virus, das 2002 und 2003 eine Pandemie auslöste. Beide Infektionskrankheiten haben ihren Ursprung in China. Durch das SARS-Virus starben weltweit fast 800 Menschen. Der SARS-Erreger stammt aus derselben Virusfamilie wie das neuartige Coronavirus. Von der Provinz Guangdong verbreitete sich SARS binnen weniger Wochen über nahezu alle Kontinente und forderte laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) innerhalb eines halben Jahres 774 Menschenleben, davon 45 außerhalb Asiens.

Nun im Jahre 2020 ist das SARS-Virus zurück, es ist mutiert, für ein Virus ein ganz normaler Vorgang. Bei dem neuartigen Coronavirus handelt es sich also nicht um ein neues Virus, sondern um einen Erreger, der mit bekannten Erkältungsviren verwandt ist. Auch der SARS-Erreger aus dem Jahr 2002 war ein zuvor „unbekanntes“ Virus aus der Familie der Coronaviren. Diese Virenfamilie verursacht ein Viertel bis ein Drittel aller Erkältungskrankheiten. Wie die neue SARS-CoV-2-Infektion beginnt auch das alte SARS-Virus ähnlich wie eine schwere Erkältung: Atembeschwerden, hohes Fieber (über 38 Grad), Kopfschmerzen, Hals- und Muskelschmerzen, im späteren Verlauf möglicherweise Lungenentzündung.

Coronaviren wurden zuvor unter anderem in Hühnern, Mäusen, Rindern, Schweinen, Hunden und Katzen gefunden. Ihre Erbsubstanz besteht aus Ribonukleinsäure (RNA), einer chemischen Abart der bei Pflanzen und Tieren üblichen DNA (Desoxy-Ribonukleinsäure). Auch die Erreger von Grippe und Aids sind RNA-Viren.

Wie gefährlich ist das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2)?
Am Anfang der Epidemie gab es durch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) die Einschätzung das Virus ähnlich wie SARS im Jahr 2002 und 2003 kontrollieren zu können. Inzwischen jedoch (Stand 28. März 2020) heißt es auf der Homepage der WHO: „Coronaviren (CoV) bilden eine große Familie von Viren, die Erkrankungen von einer normalen Erkältung bis zu schweren Krankheitsverläufen verursachen können. Ein Neuartiges Coronavirus (nCoV) ist ein neuer Stamm des Virus, der bisher bei Menschen noch nicht identifiziert wurde. Am 30. Januar 2020 hat der Generaldirektor der WHO den Ausbruch des Neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite erklärt.“ Mit anderen Worten es wir nun als Pandemie dargestellt, doch einige Mediziner zweifeln an dieser Darstellung.

Einer dieser Medizinier ist Dr. Wolfgang Wodarg, ehemals Amtsarzt in Flensburg und zu seiner Zeit im Bundestag ein renommierter Gesundheitspolitiker. Er hält das aktuelle Drama für eine internationale Verschwörung, um Aufmerksamkeit und Forschungsgelder für die Wissenschaft zu generieren. Denn die Virus-Epidemie, sagt er, die gäbe es ja nur, weil der Berliner Virologe Christian Drosten einen Test für Sars-CoV-2 erfunden hätte. Richtig, der weltweit verwendete Test, mit dem eine Erkrankung festgestellt wird, wurde in Berlin von Christian Drosten entwickelt. Dieser Test misst weder in Italien noch sonst wo auf der Welt, was die Todesursache war. Er zeigt, mit einer unbekannten Zuverlässigkeitsquote (da die Zeit bisher nicht ausreichte entsprechende Studien darüber zu machen), dass die Verstorbenen und Kranken entsprechenden Kontakt mit SARS-Viren hatten und diesen (vermutlich -siehe Zuverlässigkeit des Test-) in sich tragen. Ein positiver Test auf SARS-CoV-2 bedeutet, trotz fehlender Medikamente oder einer Impfung, kein Todesurteil.

Welche Auswirkungen hat das Virus?
Mittlerweile ist klar: Bei uns hat ein Großteil der Erkrankten (etwa 80 Prozent) lediglich milde Erkältungssymptome – oder gar keine. Bei 20 Prozent aber verläuft die Krankheit schwer, zehn Prozent haben einen kritischen und besonders lebensgefährlichen Verlauf. Die besondere Risikogruppe sind ältere Patienten und Menschen mit Vorerkrankungen. Aber auch junge Menschen könnten bei bestimmten (ggf. unerkannten) Vorerkrankungen in Folge dieser Virusinfektion sterben.

Wenn jemand einen Test entwickelt, wäre es in meinen Augen ratsam nicht die gleiche Person als den wichtigsten Experten heranzuziehen, um politische Entscheidungen zu treffen, denn wie der Stern schon schrieb: „Das Coronavirus hat den Virologen Christian Drosten zum gefragtesten Mann der Republik gemacht. Und zum Star. Wer ist dieser Mann?“

Mich erstaunt es, dass ein Virologe zum Gesicht, nein zum Helden dieser Krise wurde. Professor Dr. Christian Drosten, 47, Direktor der Virologie an der Berliner Charité, Merkel-Berater, Spahn- Berater, Welterklärer, Wissenschaftler, Wundermann. Drosten hat geschafft, was bisher noch niemandem gelungen ist – wir hören auf einen Wissenschaftler! Wir tun, was ein Wissenschaftler uns sagt. Wir vertrauen dem Experten. Gut, wir werden von einer Physikerin regiert. Aber seit Corona grassiert, ist Drosten der Mann, der die Krise steuert, der uns durch die Krise navigiert.

Genau hier liegt ein Kernproblem, die Politik muss jede – auch kritische – Meinung hören. Sich ein Bild machen, mit dem eine für die Menschen und das Land vertretbare Entscheidung getroffen werden kann, doch genau dass passiert scheinbar nicht!

Die Epidemie oder doch die Pandemie?
Die politischen Entscheidungen der letzten Wochen waren teilweise überstürzt. Das war auch notwendig, denn in solchen Situationen dürfen wir keine Zeit verpassen. Doch es lohnt sich auch, von Zeit zu Zeit das, was wir gerade tun – und oft tun wir es allein deshalb, weil es die anderen vorgemacht haben – zu reflektieren. Wir sind in einem Zustand, in dem der Einbezug von Fachkompetenz in den politischen Entscheidungen rund um Corona kaum noch Platz hat. Das Tagesgeschäft lässt Reflexion fast nicht mehr zu.

Die Stimmen gehen unter, die behaupten das Corona kein schweres Killervirus ist, aber sollten diese Meinungen nicht genauso Berücksichtigung finden? So wird Dr. Wolfgang Wodarg unterstellt das er die Epidemie kleinredet, dabei gibt es zahlreiche andere Mediziner und Experten, die ebenfalls davor warnen ausgerechnet den Virologen zum wichtigsten Berater zu machen, der selbst womöglich von der Situation profitiert. Unter anderem sagt Prof. Dr. Karin Mölling „Die Panikmache sei das Problem, nicht das Virus!“ und auch sonst macht es Sinn auch andere Quellen als Dr. Drosten oder das RKI (Robert Koch-Institut), welches auch eine große Rolle bei der aktuellen politischen Entscheidungsfindung hat, zu hören.

Wer bis hierhin den Text gelesen hat und es nicht als Unfug abtut, der sollte sich folgende Quellen anschauen:
Dr. Karin Mölling im Interview
Die Aussagen des Dr. Wodarg (Video)
Faktencheck der Aussagen von Dr. Wodarg
Homepage Dr. Wolfgang Wodarg (unter wichtige Links und Argumente befinden sich Artikel die zwingend bekannt sein sollten!)

Das Coronavirus und seine Folgen
Die Homepage von Dr. Wodarg bietet alle wichtigen Informationen und Links um sich selbst ein besseres Bild der Lage machen zu können. Es hilft dabei die in den Medien wesentlich präsenteren Aussagen des Dr. Drosten verstehen und selbst Reflektieren zu können. Dabei kann ich auch die folgende Quelle sehr empfehlen:

https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/corona-virus-das-wissen-wir/

Dort heißt es: „Vergleicht man die Sterblichkeitsrate (also die Zahl der bekannten Infizierten, die an der Krankheit sterben) des neuen Coronavirus mit denen der früheren Corona-Epidemien, scheint sie aktuell niedriger zu liegen – orientiert man sich an den bestätigten Fällen, läge sie bei etwa 3,8  Prozent (Stand: 16.03.2020). Zum Vergleich: An einer SARS-Infektion 2002 starben etwa 10 bis 11 Prozent der Erkrankten.

Sehr interessant in dem Zusammenhang sind auch die Aussagen des
renommierten Stanford-University Professors John P.A. Ioannidis

Er schrieb einen in Fachkreisen viel beachteten Artikel der unter dem folgenden Link zu finden ist:
https://www.statnews.com/2020/03/17/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data/ (Englisch)

Wie wir bis jetzt also wissen, gibt es berechtigte Zweifel an der Zuverlässigkeit des verwendeten Tests, außerdem sind die in vielen Medien genannten Zahlen überzogen dargestellt und tragen nicht dazu bei die Situation rund um die Epidemie korrekt einschätzen zu können. An dieser Stelle sei das RKI noch mal erwähnt, dass erst kürzlich die Definition einer Covid-19 Erkrankung angepasst hat. Kaum zu glauben, aber es wird jetzt auch als Covid-19-Fall gezählt, wenn jemand Kontaktperson eines bestätigten Covid-19-Falls ist und Symptome zeigt, auch ohne dass diese Kontaktperson selbst positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Diese Fälle sind in der Meldung der Krankenhäuser inbegriffen. Somit wird die Zahl der mit SARS-CoV-2 Infizierten „künstlich“ nach oben gedrückt. Mit welchem Ziel?

Quelle: https://www.berlin.de/sen/gpg/service/presse/2020/pressemitteilung.911446.php sowie https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Falldefinition.pdf

An diesem Punk empfehle ich das folgende Video anzuschauen:
https://gloria.tv/post/EQ4CtBnm9bBt3cNMzGSNLa9S6

Wer bis hierhin dran geblieben ist, alles gelesen und die Videos angesehen hat, der sollte unbedingt auch das Interview mit Prof. John P.A. Ioannidis sehen (Englisch)
https://www.youtube.com/watch?v=ZEr4rmjwd0g (wichtig!)

Zusammenfassend möchte ich betonen, dass das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ernst genommen werden muss, ob die Politik allerdings gut daran tut mit derartigen Einschränkungen wie wir sie derzeit erleben zu Arbeiten, sei in Frage gestellt. Es hat höchste Priorität das Leben der Menschen zu schützen, sollte dabei aber zwingend beachten wer die Ratgeber für Entscheidungen sind. Sich ohne kritische Stimmen zu beachten, auf die Meinung der Experten zu verlassen, könnte in der Tat ein „once-in-a-century evidence fiasco“ werden, wenn es dass nicht schon ist!

Anmerkung des Autoren: Sämtliche hier verlinkten Artikel und Videos sind gespeichert worden und werden, sollten diese „zufällig“ online nicht mehr erreichbar sein, auf anderem Wege zur Verfügung gestellt.

// 28.03.2020

UPDATE vom 18.06.2020
Wenn wir über Zensur sprechen, werden oft Länder wie China oder Russland genannt. Im Jahr 2020 kann man aber getrost auch die USA bzw. YouTube dazu zählen. Es ist nicht nachvollziehbar wie Videos mit anerkannten Experten, die zu den besten Medizinern gehören, die wir weltweit haben, einfach als Fake News markiert und gelöscht werden. So zum Beispiel das nachfolgend verlinkte Video (der Link zu YouTube, der weiter oben zu finden ist, funktioniert nicht mehr): https://drive.google.com/file/d/1tmz0mTIyYfxhyCD-UFvlsnk-yjUPnRQZ/view (mal sehen ob in der privaten Google Cloud (YouTube gehört auch Google) ebenfalls die Neue Normalität inkl. Zensur herrscht)

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